
2012-02-27
Morsch
Dass einige Holzteile nicht mehr ganz stabil sind, ist bekannt. Dass aber der ca. 3x6cm dicke Handlauf der Reling einfach durchbricht, war nicht zu erwarten. Dumm nur, dass ich mich gerade dagegengelehnt hatte. Glück war es, dass die andere Seite des Gatters nicht ganz aus der Halterung gerissen ist, wenngleich sie genauso morsch ist. Es wären zwar nur gut zwei Meter bis nach unten gewesen, aber unkontrolliert auf den harten Hallenboden hätte ich auch das nicht haben müssen. 


Fugenmasse entfernen
Um die Zierleisten von den Wänden des Aufbaus zu entfernen, bedarf es einiger Arbeit. Zum einen müssen die Schrauben entfernt werden, die unter Holzstopfen (rechts im Bild mit, links herausgebohrt) versteckt sind. Das ist schon nicht immer einfach, da zum einen nicht unter jedem Stopfen eine Schraube steckt und manche Schrauben so beschädigt sind, dass sie sich nur mühsam entfernen lassen.
Eine weitere (und auch die größere) Schwierigkeit ist, dass die Leisten im Grunde vollflächig mit Dichtungsmasse eingeklebt wurden. Da hilft dieses Werkzeug weiter, dann damit lässt sich die Fugenmasse bequem durchtrennen und herausarbeiten.
Naja, "bequem" ist relativ. Auf dem Boden in dem schmalen Streifen zwischen Aufbau und Reling zu liegen, ist nicht bequem.

Eine weitere (und auch die größere) Schwierigkeit ist, dass die Leisten im Grunde vollflächig mit Dichtungsmasse eingeklebt wurden. Da hilft dieses Werkzeug weiter, dann damit lässt sich die Fugenmasse bequem durchtrennen und herausarbeiten.
Naja, "bequem" ist relativ. Auf dem Boden in dem schmalen Streifen zwischen Aufbau und Reling zu liegen, ist nicht bequem.

Schleifen, schleifen, schleifen…
Nicht nur aus optischen Gründen, sondern vor allem auch wegen zwei durchgegammelter Stellen am Steuerstand müssen wir den Holzaufbau renovieren. Also bedeutet es auch in dieser Saison wieder, dass wir ohne Ende schleifen dürfen.
Hier ist die Außenseite der Rückwand der Heckkajüte. Die beiden Zierleisten oben und unten sind bereits demontiert und die links Seite ist schon zu einem großen Teil geschliffen. Hier fällt erst so richtig auf, wie schäbig das Holz bereits teilweise aussieht und wie dringend die Überholung ist…


Hier ist die Außenseite der Rückwand der Heckkajüte. Die beiden Zierleisten oben und unten sind bereits demontiert und die links Seite ist schon zu einem großen Teil geschliffen. Hier fällt erst so richtig auf, wie schäbig das Holz bereits teilweise aussieht und wie dringend die Überholung ist…


2011-10-14
Huschhusch in die Halle
Tzja, das war mal wieder eine Saison. Dieses war mit rund vier Monaten ausgesprochen kurz und in der wenigen Zeit, die wir überhaupt auf dem Boot verbracht haben, standen vor allem irgendwelche Bauarbeiten an.
Bauarbeiten müssen auch zwingend in der kommenden Saison erledigt werden, darum sind wir jetzt schon in der Halle, um jede freie Minute für die Holzarbeiten nutzen zu können…

Bauarbeiten müssen auch zwingend in der kommenden Saison erledigt werden, darum sind wir jetzt schon in der Halle, um jede freie Minute für die Holzarbeiten nutzen zu können…

2011-10-06
Tringa als RC-Boot
Auf dem Foto ist eine Funkfernbedienung zu sehen. Knapp 400 Euro kostet das gerade mal handtellergroße Gerät und ist eigentlich vollkommen überflüssig. Aber der Coolness- und Spaßfaktor, den das Ding mit sich bringt, ist irgendwie unbezahlbar.
Was damit gesteuert wird? Nun: Der Autopilot des Schiffes.
Was das in der Praxis bringen soll? Nun: Wenn man gerade auf dem Vordeck mit einem kühlen Getränk bequem im Liegestuhl sitzt und sich einen schönen Nachmittag auf dem Wasser machen möchte, braucht man für Kurskorrekturen nicht mehr aufzustehen und zum Steuerstand zu gehen.
Oder, um mal bei der VISA-Werbung zu bleiben:
Autopilot: 4500 Euro
Fernbedienung: 400 Euro
Die Blicke der Leute auf den anderen Schiffen, wenn das Boot wie von Geisterhand gesteuert den Kurs ändert: UNBEZAHLBAR!

Was damit gesteuert wird? Nun: Der Autopilot des Schiffes.
Was das in der Praxis bringen soll? Nun: Wenn man gerade auf dem Vordeck mit einem kühlen Getränk bequem im Liegestuhl sitzt und sich einen schönen Nachmittag auf dem Wasser machen möchte, braucht man für Kurskorrekturen nicht mehr aufzustehen und zum Steuerstand zu gehen.
Oder, um mal bei der VISA-Werbung zu bleiben:
Autopilot: 4500 Euro
Fernbedienung: 400 Euro
Die Blicke der Leute auf den anderen Schiffen, wenn das Boot wie von Geisterhand gesteuert den Kurs ändert: UNBEZAHLBAR!

2011-09-30
Klo und so
Was macht man, wenn die eingebaute Toilette mitsamt Fäkalientank ständig stinkt? Richtig: Die Ursache suchen. Kein Job für schwache Nasen, aber zum Glück kann ich sowas ab. Eine uralte Pumpe, nie erklärte Funktionen und viel Kalk (aka Urinstein) haben der gesamten Anlage zu schaffen gemacht.
Das alles hier im Detail aufzuführen, wärezu viel zu unappetitlich. Nur so viel: Ich habe die gesamte Anlage im Grunde mit bloßen Händen gereinigt und mir umfassende Informationen zur Funktionsweise verschafft. Inzwischen ist sie hunderprozentig problemlos benutzbar, riecht und kleckert nicht und, auch wenn's komisch klingen mag, es macht Spaß, auf dem Boot zur Toilette zu gehen.
Letztendlich habe ich die alte Handpumpe neben der Toilettenschüssel noch ausgetauscht, da sämtliche Dichtungen verschlissen waren und die Pumpe selber aus den 80er-Jahren stammte. Dann nur noch die Schüssel vom Urinstein befreien – voila.
So muss ein Bord-WC aussehen:

Das alles hier im Detail aufzuführen, wäre
Letztendlich habe ich die alte Handpumpe neben der Toilettenschüssel noch ausgetauscht, da sämtliche Dichtungen verschlissen waren und die Pumpe selber aus den 80er-Jahren stammte. Dann nur noch die Schüssel vom Urinstein befreien – voila.
So muss ein Bord-WC aussehen:

Das selbstgebaute Betankungsssystem
Wie betankt mein sein Boot? Die Eigner von kleineren Motorbooten haben das Problem meistens nicht. Sie nehmen einen Tank wie auf dem oberen Foto, schleppen ihn zum Boot, schließen die Treibstoffleitung direkt an den Tank an und fahren dann durch die Gegend.
Jeder, der festinstallierte Tanks in seinem Schiff hat, wird das anders lösen müssen. Entweder fährt man zur Bootstankstelle, die aber relativ teuer ist – oder man schleppt den Sprit zum Boot und füllt ihn dann mit einem Trichter um. Eine umständliche und oftmals auch nicht ganz saubere Lösung.
Im Laufe des Sommers kam uns eine wunderbare Idee: Wir haben zwei Motorboottanks gekauft, eine Ölpumpe, Spiralschlauch und eine Druckluftpistole. Die Pumpe ist hinter einer Wandverkleidung fest montiert, die Druckluftpistole sitzt am Ende des Spiralschlauches und alle Komponenten sind mit Druckluftkupplungen versehen. Diese Kupplungen haben zwei Vorteile: Zum einen sind sie ölbeständig, zum anderen schließen sie mit Federkraft dicht ab, so dass keine Reste herauslaufen können.
In der Praxis sieht das nun so aus: An einer normalen Tankstelle fülle ich die beiden Kanister (zusammen immerhin 40 Liter) und schleppe sie bei Gelegenheit zum Boot. Dann einfach den kurzen Ansaugschlauch auf die Kupplung drücken, die Druckluftpistole in den Tankeinfüllstutzen hängen (Die Tringa hat zwei große Dieseltanks und dementsprechend zwei Einfüllstutzen, einen auf jeder Decksseite. Daher der Spiralschlauch.), die Pumpe einschalten und ein paar Minuten abwarten.
Wir sind stolz auf diese Technik.


Jeder, der festinstallierte Tanks in seinem Schiff hat, wird das anders lösen müssen. Entweder fährt man zur Bootstankstelle, die aber relativ teuer ist – oder man schleppt den Sprit zum Boot und füllt ihn dann mit einem Trichter um. Eine umständliche und oftmals auch nicht ganz saubere Lösung.
Im Laufe des Sommers kam uns eine wunderbare Idee: Wir haben zwei Motorboottanks gekauft, eine Ölpumpe, Spiralschlauch und eine Druckluftpistole. Die Pumpe ist hinter einer Wandverkleidung fest montiert, die Druckluftpistole sitzt am Ende des Spiralschlauches und alle Komponenten sind mit Druckluftkupplungen versehen. Diese Kupplungen haben zwei Vorteile: Zum einen sind sie ölbeständig, zum anderen schließen sie mit Federkraft dicht ab, so dass keine Reste herauslaufen können.
In der Praxis sieht das nun so aus: An einer normalen Tankstelle fülle ich die beiden Kanister (zusammen immerhin 40 Liter) und schleppe sie bei Gelegenheit zum Boot. Dann einfach den kurzen Ansaugschlauch auf die Kupplung drücken, die Druckluftpistole in den Tankeinfüllstutzen hängen (Die Tringa hat zwei große Dieseltanks und dementsprechend zwei Einfüllstutzen, einen auf jeder Decksseite. Daher der Spiralschlauch.), die Pumpe einschalten und ein paar Minuten abwarten.
Wir sind stolz auf diese Technik.


2011-09-29
DAS war der Impeller
Was auch immer dafür verantwortlich war, dass es den Impeller unserer Kühlwasserpumpe zerlegt hat – hier die traurigen Überreste eben jenen Neoprenbauteils:

Dummer Nebeneffekt: Das passierte bei ablaufendem Wasser auf der Weser. Mit (zum Glück nicht wortwörtlich) glühendem Motor sind wir im Schneckentempo bis nach Elsfleth gefahren und haben dort an einem Ponton festgemacht und uns um die Ersatzteilbeschaffung gekümmert. Zum Glück ist dem Motor dabei nichts Schlimmes passiert und wir konnten auch aus eigener Kraft wieder bis zur Lesum zurückfahren.


Dummer Nebeneffekt: Das passierte bei ablaufendem Wasser auf der Weser. Mit (zum Glück nicht wortwörtlich) glühendem Motor sind wir im Schneckentempo bis nach Elsfleth gefahren und haben dort an einem Ponton festgemacht und uns um die Ersatzteilbeschaffung gekümmert. Zum Glück ist dem Motor dabei nichts Schlimmes passiert und wir konnten auch aus eigener Kraft wieder bis zur Lesum zurückfahren.

Sicherungskästen
Im Rahmen des Neubaus der elektrischen Installation haben wir der Tringa drei Sicherungskästen verpasst. Ingesamt haben wir nun 36 einzelne Sicherungen, so dass nach Abschluss der Arbeiten jeder Verbraucher eine eigene Absicherung hat.
Das ominöse Kabel, dass Verbraucher- und Starter-Kreislauf miteinander verbunden hatte, entdeckten wir zum Glück auch, beseitigten es und wissen inzwischen dass die beiden Stromkreise hundertprozentig getrennt sind.
Inzwischen sind die Arbeiten an der elektrischen Anlage abgeschlossen. Wir können mit Stolz behaupten, dass die Elektrik auf dem Schiff absolut in Ordnung ist. Das können nicht viele Bootseigner, vor allem ältere Dampfer mit mehreren Vorbesitzern haben meistens mangelhaft ausgeführte elektrische Installationen.
Sollte bei uns mal irgendein Gerät ausfallen, kann es nur an der Sicherung, am Gerät selber oder am Kabel dazwischen liegen. Das soll uns auf einem fast 40 Jahre alten Boot erstmal einer nachmachen.


Das ominöse Kabel, dass Verbraucher- und Starter-Kreislauf miteinander verbunden hatte, entdeckten wir zum Glück auch, beseitigten es und wissen inzwischen dass die beiden Stromkreise hundertprozentig getrennt sind.
Inzwischen sind die Arbeiten an der elektrischen Anlage abgeschlossen. Wir können mit Stolz behaupten, dass die Elektrik auf dem Schiff absolut in Ordnung ist. Das können nicht viele Bootseigner, vor allem ältere Dampfer mit mehreren Vorbesitzern haben meistens mangelhaft ausgeführte elektrische Installationen.
Sollte bei uns mal irgendein Gerät ausfallen, kann es nur an der Sicherung, am Gerät selber oder am Kabel dazwischen liegen. Das soll uns auf einem fast 40 Jahre alten Boot erstmal einer nachmachen.


Kabelstrang unter dem Schalter-Panel
Großes Chaos herrschte auch unter dem Bedienfeld mit den vielen Schaltern zur Steuerung der Verbraucher auf der Tringa.
Hier in halbfertigem Zustand: Alle nur durchlaufenden Kabel (vor allem zu den Motorinstrumenten oberhalb des Steuerstandes) sind hier schon gebündelt. Es fehlen noch die Strippen von jedem Schalter zu den einzelnen Verbrauchern – aber das war letztendlich nur noch reine Strippenzieherei.

Hier in halbfertigem Zustand: Alle nur durchlaufenden Kabel (vor allem zu den Motorinstrumenten oberhalb des Steuerstandes) sind hier schon gebündelt. Es fehlen noch die Strippen von jedem Schalter zu den einzelnen Verbrauchern – aber das war letztendlich nur noch reine Strippenzieherei.

Batteriepanne und die Folgen
Unsere neue Ladeelektrik sollte ja unter anderem auch 100%ig die Verbraucherbatterie von der Starterbatterie trennen. Die Idee dahinter ist, dass man immer seine Maschine starten kann, auch wenn die eigentlichen Batterien leergelullt sind. Gleich nach der Fertigstellung der Ladetechnik haben wir die Anlage diesbezüglich dem Härtetest unterzogen: Landstrom raus, Kühlschrank angelassen – und ein paar Tage später trafen wir uns früh morgens am Schiff für eine Ausfahrt.
Nichts ging. Gar nichts. Der Anlasser klickte nichtmal mehr. Es war die große Verbraucherbatteriebank leer (wie geplant) und auch die Starterbatterie. Das war nicht geplant. Nach einer knappen halben Stunde am Landstrom konnten wir schließlich losfahren.
Während der Fahrt dachten wir darüber nach, was wohl passiert sein könnte. Ganz offensichtlich war noch irgendwo eine Brücke zwischen beiden Stromkreisen vorhanden. Aber wo? Die gesamte Elektroinstallation auf der Tringa war, wie auf anderen Booten auch, etwas buggy: Es gab ungenutzte Kabel, NYM, Litze und Klingeldraht bunt gemischt in allen Farben, Lüsterklemmen, Steckschuhe, Quetschverbinder, Lötstellen und so weiter.
So beschlossen wir, das einmal komplett zu überarbeiten. Im Laufe mehrere Wochen öffneten wir sämtliche Verkleidungen und analysierten JEDES einzelne Stromkabel. Auf dem oberen Bild ist der geöffnete Steuerstand zu sehen.
Der Kabelhaufen auf dem unteren Bild besteht aus sämtlichen Strippen, die wir währenddessen als überflüssig oder ungenutzt identifiziert und deswegen extrahiert haben. Danach war die gesamte Elektrik schon deutlich übersichtlicher.


Nichts ging. Gar nichts. Der Anlasser klickte nichtmal mehr. Es war die große Verbraucherbatteriebank leer (wie geplant) und auch die Starterbatterie. Das war nicht geplant. Nach einer knappen halben Stunde am Landstrom konnten wir schließlich losfahren.
Während der Fahrt dachten wir darüber nach, was wohl passiert sein könnte. Ganz offensichtlich war noch irgendwo eine Brücke zwischen beiden Stromkreisen vorhanden. Aber wo? Die gesamte Elektroinstallation auf der Tringa war, wie auf anderen Booten auch, etwas buggy: Es gab ungenutzte Kabel, NYM, Litze und Klingeldraht bunt gemischt in allen Farben, Lüsterklemmen, Steckschuhe, Quetschverbinder, Lötstellen und so weiter.
So beschlossen wir, das einmal komplett zu überarbeiten. Im Laufe mehrere Wochen öffneten wir sämtliche Verkleidungen und analysierten JEDES einzelne Stromkabel. Auf dem oberen Bild ist der geöffnete Steuerstand zu sehen.
Der Kabelhaufen auf dem unteren Bild besteht aus sämtlichen Strippen, die wir währenddessen als überflüssig oder ungenutzt identifiziert und deswegen extrahiert haben. Danach war die gesamte Elektrik schon deutlich übersichtlicher.


Holzaufbau, Gammelvorschau
Manch einer wird es nicht glauben, dass ich knapp drei Monate nicht die Zeit gefunden habe, dieses Blog zu pflegen. Ich war tatsächlich beruflich und privat zu sehr eingespannt und habe jede Minute (auch auf dem Schiff) für andere Dinge genutzt, bzw. nutzen müssen. Was nicht heißt, dass nicht tatsächlich nennenswerte Ereignisse passiert sind. An der Tringa hat sich viel getan, es gab etliche Fotos und bevor sie nun in der nächsten Woche nach einer verflucht kurzen Saison (gerade mal 4 Monate…) wieder in die Halle kommt, möchte ich wenigstens der Vollständigkeit halber die Lücken hier auffüllen. 
Die größe und immer wieder kritisierte Schwachstelle an den alten Nauticats ist der Holzaufbau. Gerade auch an den Ecken und Kanten gibt es viele Angriffsflächen und genau dort gammelt es (wie "beruhigenderweise" auch an im Grunde allen anderen Schiffen mit ähnlichem Holzaufbau auch) munter vor sich hin.
Vor ein paar Wochen hatte ich einfach mal eine der Schutzleisten am hinteren Teil des Ausbaus demontiert. Das Bild spricht für sich, denke ich. An der Stelle kann man relativ problemlos mit einem spitzen Gegenstand eine zusätzliche Belüftungsöffnung installieren.
Das ist eine Baustelle für's Winterlager. Fotos werden folgen, wenn es so weit ist!

Die größe und immer wieder kritisierte Schwachstelle an den alten Nauticats ist der Holzaufbau. Gerade auch an den Ecken und Kanten gibt es viele Angriffsflächen und genau dort gammelt es (wie "beruhigenderweise" auch an im Grunde allen anderen Schiffen mit ähnlichem Holzaufbau auch) munter vor sich hin.
Vor ein paar Wochen hatte ich einfach mal eine der Schutzleisten am hinteren Teil des Ausbaus demontiert. Das Bild spricht für sich, denke ich. An der Stelle kann man relativ problemlos mit einem spitzen Gegenstand eine zusätzliche Belüftungsöffnung installieren.
Das ist eine Baustelle für's Winterlager. Fotos werden folgen, wenn es so weit ist!

2011-07-05
Das adelige Schlauchboot
Wir hatten gestern eine lustige Idee: Wir nennen unser kleines Schlauchboot-Beiboot einfach "Fischstäbchen".
Mit dem Zusatz "von Iglo" wird's sogar noch adelig.
Mit dem Zusatz "von Iglo" wird's sogar noch adelig.
2011-06-22
Und abends mit Beleuchtung
Ich gebe zu, dass es hier in den letzten Wochen etwas ruhiger war. Die Zeit, die Zeit… Aber nebenbei hat sich in, an und auf der Tringa eine Menge getan. Sie ist vor allem inzwischen wieder im Wasser und auch der Großbaum liegt nicht mehr auf dem Dach vom Decksalon, so wie es auf diesem Foto noch zu sehen ist.


2011-04-30
Verkabelt und verschlossen
So sehen der DC-Verteiler und der Shunt in komplett fertig verkabelt aus. Die vier dicken Kabel (links zum Ladegerät, rechts zu den Batterien) bestehen immerhin aus 95-Quadrat-Litze. Die restlichen Kabel dienen zur Kommunikation der Geräte miteinander, bzw. führen zu den einzelnen Verbrauchern.
Gut schaut's aus und der erste Test mit angeschlossenen Batterien verlief auf Anhieb wunderbar erfolgreich.

Gut schaut's aus und der erste Test mit angeschlossenen Batterien verlief auf Anhieb wunderbar erfolgreich.

2011-04-29
Gleichstromverteiler und Shunt
Parallel zu den Außenarbeiten geht es auch langsam bei der Elektrik weiter. Nun ist schon die Kombination aus Gleichstromverteiler (von den Batterien zu Verbrauchern und Motor) und Shunt (zum Abgreifen sämtlicher Batteriedaten) installiert.
Nun fehlen nur noch ein paar Handgriffe und dann ist EIGENTLICH die neue Elektrik so weit fertig, dass die Arbeit sehr überschaubar wird.
Einen neuen Sicherungskasten habe ich besorgt, aber dessen Einbau hat momentan nicht die größte Priorität. Hauptsache das System als solches funktioniert wieder.

Nun fehlen nur noch ein paar Handgriffe und dann ist EIGENTLICH die neue Elektrik so weit fertig, dass die Arbeit sehr überschaubar wird.
Einen neuen Sicherungskasten habe ich besorgt, aber dessen Einbau hat momentan nicht die größte Priorität. Hauptsache das System als solches funktioniert wieder.

2011-04-28
Die Geschichte um den Trenntrafo
Endlich ist die Sache um den vermeintlich defekten Trenntrafo aufgeklärt: Das Gerät ist nicht defekt gewesen, der Fehler lag letztendlich tatsächlich in der Installation.
Aaaaaaaaaaaaaaber: Durch den Trenntrafo (denn dafür ist er schließlich da) haben wir einen galvanisch vom Landstrom getrennten Stromkreis im Schiff geschaffen. In so einem Fall muss eine so genannte "schwebende Masse" geschaffen werden, damit es einen festen Bezugspunkt im Stromkreis gibt. Dazu muss einfach nur der "Schutzleiter" auf der Ausgangsseite des Trenntrafos mit einem der beiden anderen Ausgänge verbunden werden. Dadurch ergeben sich schließlich Außen- und Nullleiter und der Stromkreis funktioniert.
Das hätte man wissen KÖNNEN, wenn man ausgebildeter Elektriker wäre. So mussten wir uns auf die Informationen im Handbuch des Gerätes verlassen. Da steht zwar, dass man Erde und Nullleiter zusammenschließen soll, aber irgendwie in einer Art, dass es leicht übersehen wurde und schnell in Vergessenheit geraten war.
Also: Der Fehler lag irgendwie bei uns, ich gebe es ja zu. Und zur Ehrenrettung möchte ich aber auch darauf hinweisen, dass es doch auch irgendwie ein bisschen an dieser etwas unschlüssigen Installationsanleitung lag. So.
Aaaaaaaaaaaaaaber: Durch den Trenntrafo (denn dafür ist er schließlich da) haben wir einen galvanisch vom Landstrom getrennten Stromkreis im Schiff geschaffen. In so einem Fall muss eine so genannte "schwebende Masse" geschaffen werden, damit es einen festen Bezugspunkt im Stromkreis gibt. Dazu muss einfach nur der "Schutzleiter" auf der Ausgangsseite des Trenntrafos mit einem der beiden anderen Ausgänge verbunden werden. Dadurch ergeben sich schließlich Außen- und Nullleiter und der Stromkreis funktioniert.
Das hätte man wissen KÖNNEN, wenn man ausgebildeter Elektriker wäre. So mussten wir uns auf die Informationen im Handbuch des Gerätes verlassen. Da steht zwar, dass man Erde und Nullleiter zusammenschließen soll, aber irgendwie in einer Art, dass es leicht übersehen wurde und schnell in Vergessenheit geraten war.
Also: Der Fehler lag irgendwie bei uns, ich gebe es ja zu. Und zur Ehrenrettung möchte ich aber auch darauf hinweisen, dass es doch auch irgendwie ein bisschen an dieser etwas unschlüssigen Installationsanleitung lag. So.
Dünne Farbe
Es gibt gute Produkte und es gibt schlechte Produkte – und diese weiße Farbe, die wir nicht beim kleinen Fachhändler (aber auch nicht für wirklich weniger Geld) gekauft haben, war die reinste Enttäuschung- Die erste Farbe vor ein paar Tagen war sehr gut. Diese dagegend absolut schlecht deckend und so dünnflüssig, dass sie auch bei sehr sparsamer Verwendung einfach von den gestrichenen Flächen herunterlief. Der reinste Müll. 


2011-04-27
Batterieumschalter
Einst diente der Batterieumschalter dazu, jeweils die Starter- oder Verbraucherbatterie in den Bootskreislauf zu schalten. Dachten wir zumindest, aber rein faktisch stellte sich heraus, dass die Konstruktion kompletter Murks war und überhaupt nicht so funktionierte, wie wir dachten, wie sie funktionieren sollte. Rein technisch war der Umschalter in der vorhandenen Verkabelung unsinnig, man hätte die beiden alten Batterien auch einfach zusammenschließen können.
Jetzt hat der Umschalter einen neuen Platz bekommen und funktioniert so, wie es sein soll: Man kann die Starterbatterie zum Starten der Maschine nutzen (Standardeinstellung) oder für den Fall der Fälle den Schalter umstellen, so dass dann die Verbraucherbatterien für den Motorstart genutzt werden können.
Neues Feature am Rande: Schwarze Kabel für Masse und rote Kabel für die Plus-Leitungen – und nicht mehr ein graues Kabelsammelsurium.

Jetzt hat der Umschalter einen neuen Platz bekommen und funktioniert so, wie es sein soll: Man kann die Starterbatterie zum Starten der Maschine nutzen (Standardeinstellung) oder für den Fall der Fälle den Schalter umstellen, so dass dann die Verbraucherbatterien für den Motorstart genutzt werden können.
Neues Feature am Rande: Schwarze Kabel für Masse und rote Kabel für die Plus-Leitungen – und nicht mehr ein graues Kabelsammelsurium.

2011-04-26
1 x Klarlack
Nun haben Schanz und Reling den ersten Anstrich (von voraussichtlich insgesamt acht Schichten) bekommen. Es mag auf den ersten Blick "wie vorher" aussehen – aber das täuscht. Vorher war die Farbschicht an sehr vielen Stellen aufgeplatzt und das Holz darunter unansehnlich geworden.
So wird's jetzt einmal richtig schön und stabil aufgebaut, so dass wir zukünftig nur noch einmal zur Saison anzuschleifen und einmal überzustreichen brauchen.

So wird's jetzt einmal richtig schön und stabil aufgebaut, so dass wir zukünftig nur noch einmal zur Saison anzuschleifen und einmal überzustreichen brauchen.

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