Am letzten Samstag ist uns ein halbstarker Kater zugelaufen, der uns offenbar sofort in sein Herz geschlossen hat. So ein anhängliches wie vertrauensseliges Tier habe ich selten bis noch nie gesehen oder erlebt.
Der letzte Samstag war der 19. November 2011. Mein geliebter Kater Kitty ist an einem 19. November gestorben. Es gibt Zufälle, die man selbst als pragmatisch denkender Mensch nicht mehr als Zufall bezeichnen möchte.
Das merkwüdige Leben der Steppengrillen (die ich als Futtertiere für meine Geckos und Anolis kaufe):
Wenn ich sie in einer Dose aufbewahre, hin und wieder ein Salatblatt dazu, ihnen Luft und Licht gebe, sterben die Viecher schon nach ein paar Tagen.
Aber die Grille, die vor rund zwei Monaten hinter meine Wandverkleidung gekrabbelt ist, ohne Licht und Salat, hockt da heute immer noch, lebendig, und zirpt täglich stundenlang.
Auf dem Sonnenplatz unter der UV-Lampe. Die kleine Gelbwange ist – wer hätte es vermutet – ein Männchen. Nur das mit dem "Raufklettern" hat er irgendwie falsch verstanden...
Sieht auf den ersten Blick tatsächlich so aus, als würde mein kleiner Einzelknastgecko mit den Vorderbeinen in der Luft schweben. Tut er aber nicht. Er hält sich an der Seitenscheibe des Terrariums fest und guckt mir bei meiner Arbeit am Schreibtisch zu. Und hört sich mein Gefluche über meine vermaledeite Digitalkamera an.
Selten, dass das Gecko-Mädchen an der Frotscheibe vom Terrarium klebt sitzt und mir die Unterseite präsentiert. Naja, vielleicht gucke ich auch einfach meistens nur nicht hin. Aber diesmal hatte ich zufällig sogar meine Kamera dabei. Und so...
Mein Einzelhaft-Gecko. Aber nachdem der kleine Kerl schon zweimal seinen Schwanz verloren hat, weil er von dem anderen Gecko so sehr gejagt wird, halte ich ihn lieber in einer kleinen Glasbox auf meinem Schreibtisch. So habe ich immer was zum angucken.
Wer noch nie einen hungrigen Gecko in Aktion gesehen hat, dem sei gesagt: Die Tierchen sind verdammt flink. Dagegen ist eine Fliege die reinste Couch-Potato.
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