80 Seemeilen
Am Vormittag sind wir in Richtung Wesermündung gefahren, denn wir wollten mal in aller Ruhe und ohne die Strömung der Weser die Segel setzen und probieren, wie sich das Schiff verhält, wenn alle drei Tücher im Wind flattern. Vorhergesagt war für die Deutsche Bucht ein Wind von ca. 5, strichweise bis 6. Im südlichen Teil etwas weniger – also eigentlich ideales Segelwetter.
Gefühlt hatten wir kaum Wind, die Segel blähten sich zwar auf, aber viel Kraft zerrte nicht an ihnen. Mit einer Maximalgeschwindigkeit von 3,5 Knoten fuhren wir zurück in Richtung Bremerhaven.
Vielleicht hätte man mit der richtigen Segeltrimmung noch mehr erreichen können, aber für den ersten Versuch war's schon relativ befriedigend.
Zurück kamen wir erst in der Dunkelheit. Es war diesig und hat geregnet und kurz vor Vegesack hatten wir plötzlich ein paar Positionslichter hinter uns: Die Balticborg hatte uns eingeholt. Normalerweise habe ich keine Panik bei solchen Begegnungen, aber aufgrund der Umstände war's schon sehr aufregend.
Zurück im Heimathafen folgte eine technische Überraschung: Der Anlasser des Motors lief und lief und lief und das offenbar schon seit längerer Zeit. Der Anlasser glühte förmlich, Ölreste verdampften sogar schon. Offenbar hat er keinen Schaden genommen, aber was war die Ursache dafür? Ob das Zündschloss defekt ist? Hoffe ich derzeit, denn das wäre die am einfachsten zu lösende Ursache.
Monday, 9. August 2010
Tankstelle Lesum
4 Seemeilen
Kurze Fahrt zur Bootstankstelle beim Grohner Jachthafen. Da sich vor der Tanke gerade eine kleine Warteschlange gebildet hatte, fuhren wir einfach weiter bis zur Lürssen-Werft. Dort gibt es immer schöne und interessante Schiffe zu sehen. Nach ein paar Minuten schon drehten wir um und konnten tanken.
363 Liter, knapp 500 Euro. Da schluckt der Autofahrer.
Kurze Fahrt zur Bootstankstelle beim Grohner Jachthafen. Da sich vor der Tanke gerade eine kleine Warteschlange gebildet hatte, fuhren wir einfach weiter bis zur Lürssen-Werft. Dort gibt es immer schöne und interessante Schiffe zu sehen. Nach ein paar Minuten schon drehten wir um und konnten tanken.
363 Liter, knapp 500 Euro. Da schluckt der Autofahrer.
Sunday, 8. August 2010
Elsfleth
25 Seemeilen
Am Sonntag Nachmittag haben wir mit dem neuen Schiff und ohne den Vorbesitzer die erste kleinere Tour auf der Weser unternommen. "Kleiner" ist immer relativ: Es ging nach Elsfleth runter und von dort wollten wir mal die Hunte herauffahren – kamen aber aufgrund der beiden Masten nur bis zur Eisenbahnbrücke, drehten um und fuhren noch ein Stück die Weser herunter und schließlich wieder zurück nach Lesumbrok.
In einem Punkt hat sich die Fahrt gelohnt: Wir haben die ganze Zeit geputzt und poliert. Man kann wieder ungehindert durch die Scheiben gucken und die Teakholzteile glänzen wieder. Sehr schön.
Am Sonntag Nachmittag haben wir mit dem neuen Schiff und ohne den Vorbesitzer die erste kleinere Tour auf der Weser unternommen. "Kleiner" ist immer relativ: Es ging nach Elsfleth runter und von dort wollten wir mal die Hunte herauffahren – kamen aber aufgrund der beiden Masten nur bis zur Eisenbahnbrücke, drehten um und fuhren noch ein Stück die Weser herunter und schließlich wieder zurück nach Lesumbrok.
In einem Punkt hat sich die Fahrt gelohnt: Wir haben die ganze Zeit geputzt und poliert. Man kann wieder ungehindert durch die Scheiben gucken und die Teakholzteile glänzen wieder. Sehr schön.
Thursday, 5. August 2010
Lesumbrok
110 Seemeilen
Mit 110 Meilen die definitv längste Etappe verlief von Norderney zurück an die Lesum. Ursprünglich wollten wir in Bremerhaven einen Zwischenstopp einlegen, aber nachdem wir schon am Nachmittag das Containerterminal passierten, legten wir noch die vier Stunden bis an die Lesum drauf und waren am frühen Abend zu Hause.
Unterwegs ein erstaunter Blick auf die Karte und später auf die Tonne: Irgendwie kam mir der Name "Accumer Ee" so sehr bekannt vor. Später fiel mir ein, woher: Die Tonne taucht in einer der Prüfungsfragen zum Sportbootführerschein See auf.

Jeder Fischkutter wird von Möwen begleitet. Als wir etwa hinter Wangerooge waren, fielen uns zwei Schmetterlinge auf, die lange Zeit das Boot verfolgten und die Mitfahrgelegenheit nicht ausließen. Hat man ja vermutlich auch nicht so häufig:

Hallo, Tringa. Willkommen in der Lesum!

Mit 110 Meilen die definitv längste Etappe verlief von Norderney zurück an die Lesum. Ursprünglich wollten wir in Bremerhaven einen Zwischenstopp einlegen, aber nachdem wir schon am Nachmittag das Containerterminal passierten, legten wir noch die vier Stunden bis an die Lesum drauf und waren am frühen Abend zu Hause.
Unterwegs ein erstaunter Blick auf die Karte und später auf die Tonne: Irgendwie kam mir der Name "Accumer Ee" so sehr bekannt vor. Später fiel mir ein, woher: Die Tonne taucht in einer der Prüfungsfragen zum Sportbootführerschein See auf.
Jeder Fischkutter wird von Möwen begleitet. Als wir etwa hinter Wangerooge waren, fielen uns zwei Schmetterlinge auf, die lange Zeit das Boot verfolgten und die Mitfahrgelegenheit nicht ausließen. Hat man ja vermutlich auch nicht so häufig:
Hallo, Tringa. Willkommen in der Lesum!
Wednesday, 4. August 2010
Norderney
50 Seemeilen
Der vierte Tag unserer Reise führe von Lauwersoog nach Norderney. Es waren zwar nur 50 Seemeilen, aber die hatten es in sich: Unruhige See mit Wellen von der Seite und kurz vor Norderney noch plötzlicher Starkregen mit heftigen Böen. Die Genua mussten wir (mangels Rollreffanlage (Anmerkung: Die eine der ersten Neuanschaffungen für das Schiff sein wird!)) händisch einholen und nach nur einer Minute waren wir nass bis auf die Knochen.

In Norderney war leider nur noch ein Platz an der Kaimauer frei. In Tidengewässern ein kleines Abenteuer: Macht man das Schiff zu fest, können die Leinen reißen. Gibt man zu viel Leine oder steigt der Wasserspiegel, liegt das Schiff nicht mehr da, wo es liegen sollte und kann Schaden nehmen oder die Nachbarn beschädigen.
Ach, die lieben Nachbarn: Am Abend bekamen wir noch Besuch und genau neben uns legte eine ca. 12m große Segelyacht mit sehr umfangreichem Rigg an. Zwei Vorsegel, zwei Spinnacker-Bäume, ein sehr hoher Mast mit Rollgroß. Wenn die Eigener es auch noch geschafft hätten, ihr laufendes Gut so zu sichern, dass in der Nacht nicht ständig irgendwelche Leinen gegen den Mast geschlagen wären...
Nach dem Wetterbericht für Freitag schon überlegt, wie wir einen weiteren Tag auf Norderney verbringen können: Wind bis 5, strichweise 6, Gewitterböen.
Vielen Dank an den netten Taxifahrer, der uns das Restaurant "de Leckerbeck" empfohlen hat. Das Essen war sehr, sehr gut!
Der vierte Tag unserer Reise führe von Lauwersoog nach Norderney. Es waren zwar nur 50 Seemeilen, aber die hatten es in sich: Unruhige See mit Wellen von der Seite und kurz vor Norderney noch plötzlicher Starkregen mit heftigen Böen. Die Genua mussten wir (mangels Rollreffanlage (Anmerkung: Die eine der ersten Neuanschaffungen für das Schiff sein wird!)) händisch einholen und nach nur einer Minute waren wir nass bis auf die Knochen.
In Norderney war leider nur noch ein Platz an der Kaimauer frei. In Tidengewässern ein kleines Abenteuer: Macht man das Schiff zu fest, können die Leinen reißen. Gibt man zu viel Leine oder steigt der Wasserspiegel, liegt das Schiff nicht mehr da, wo es liegen sollte und kann Schaden nehmen oder die Nachbarn beschädigen.
Ach, die lieben Nachbarn: Am Abend bekamen wir noch Besuch und genau neben uns legte eine ca. 12m große Segelyacht mit sehr umfangreichem Rigg an. Zwei Vorsegel, zwei Spinnacker-Bäume, ein sehr hoher Mast mit Rollgroß. Wenn die Eigener es auch noch geschafft hätten, ihr laufendes Gut so zu sichern, dass in der Nacht nicht ständig irgendwelche Leinen gegen den Mast geschlagen wären...
Nach dem Wetterbericht für Freitag schon überlegt, wie wir einen weiteren Tag auf Norderney verbringen können: Wind bis 5, strichweise 6, Gewitterböen.
Vielen Dank an den netten Taxifahrer, der uns das Restaurant "de Leckerbeck" empfohlen hat. Das Essen war sehr, sehr gut!
Tuesday, 3. August 2010
Lauwersoog
80 Seemeilen
Von Oudeschild nach Lauwersoog war mit 80sm die bislang längste Etappe unserer Überführungsfahrt. Bis auf eine weitere Polizeikontrolle verlief die Fahrt auch wieder sehr ruhig. Die Beamten waren übrigens auch dieses Mal sehr freundlich.
Die (sehr neue) Marina in Lauwersoog war erfreulich leer und die sanitären Anlagen waren modern und sauber. Lästig war, dass die Chipkarte nur insgesamt ein paar Minuten duschen ermöglichten. Wenn man sich die Karte mit mehreren Leuten teilt, verkommt die ausgiebige Dusche so schnell zur hektischen Katzenwäsche.

Diese Möwe saß auf einem der Dalben neben meinem Schiff und beobachtete argwöhnisch und lange das Geschehen. Wahrscheinlich war sie irritiert, zwei Nauticat 33 zu sehen. Genau hinter uns legte eine belgische Nauticat 33 der gleichen Modellreihe an.

Der Hafen von Lauwersoog dient vor allem als Fischereihafen. Ich finde es immer wieder schlimm, wenn Menschen so mit Tieren umgehen, wie auf diesem Bild. Auch wenn diese Muscheln gegessen werden finde ich es nicht schön, wenn über heruntergefallene Exemplare drübergefahren und die hunderte Kilogramm schweren Wannen darauf abgestellt werden.

Von Oudeschild nach Lauwersoog war mit 80sm die bislang längste Etappe unserer Überführungsfahrt. Bis auf eine weitere Polizeikontrolle verlief die Fahrt auch wieder sehr ruhig. Die Beamten waren übrigens auch dieses Mal sehr freundlich.
Die (sehr neue) Marina in Lauwersoog war erfreulich leer und die sanitären Anlagen waren modern und sauber. Lästig war, dass die Chipkarte nur insgesamt ein paar Minuten duschen ermöglichten. Wenn man sich die Karte mit mehreren Leuten teilt, verkommt die ausgiebige Dusche so schnell zur hektischen Katzenwäsche.
Diese Möwe saß auf einem der Dalben neben meinem Schiff und beobachtete argwöhnisch und lange das Geschehen. Wahrscheinlich war sie irritiert, zwei Nauticat 33 zu sehen. Genau hinter uns legte eine belgische Nauticat 33 der gleichen Modellreihe an.
Der Hafen von Lauwersoog dient vor allem als Fischereihafen. Ich finde es immer wieder schlimm, wenn Menschen so mit Tieren umgehen, wie auf diesem Bild. Auch wenn diese Muscheln gegessen werden finde ich es nicht schön, wenn über heruntergefallene Exemplare drübergefahren und die hunderte Kilogramm schweren Wannen darauf abgestellt werden.
Monday, 2. August 2010
Oudeschild
60 Seemeilen
Die nächsten sechzig Meilen führten uns direkt an der Küste entlang nach Oudeschild im Süden der Insel Texel. Die See war ruhig und vollkommen unspannend.


Aber dafür erreichten wir im Seegatt zwischen Den Helder und Texel den tiefsten Punkt unserer gesamten Fahrt: 38 Meter Wassertiefe. Für Blauwassersegler eher unspektakulär – aber für uns "Küstenfahrer" war es schon eine bemerkenswerte Stelle.

Der Hafen war zwar voll, aber wir legten einfach in einer freien Box zwischen den festen Plätzen an. Dafür gab es ein paar schönen Sonnenuntergangsmotive:


Die nächsten sechzig Meilen führten uns direkt an der Küste entlang nach Oudeschild im Süden der Insel Texel. Die See war ruhig und vollkommen unspannend.
Aber dafür erreichten wir im Seegatt zwischen Den Helder und Texel den tiefsten Punkt unserer gesamten Fahrt: 38 Meter Wassertiefe. Für Blauwassersegler eher unspektakulär – aber für uns "Küstenfahrer" war es schon eine bemerkenswerte Stelle.
Der Hafen war zwar voll, aber wir legten einfach in einer freien Box zwischen den festen Plätzen an. Dafür gab es ein paar schönen Sonnenuntergangsmotive:
Sunday, 1. August 2010
Scheveningen
60 Seemeilen
Der erste große Tage unserer Reise führte uns ins 60sm entfernte Scheveningen, einem Ortsteil von Den Haag mit einem sehr schönen, supermodernen, relativ teuren (und trotzdem gnadenlos überfüllten) Hafen.
Die Fahrt war zu Beginn im Mündungsbereich der Schelde etwas unruhig, der Rest der Etappe verlief angenehm ruhig. Auch die Querung des Fahrwassers nach Rotterdam stellte sich als wenig spektakulär heraus.


Im Scheveningen zum ersten Mal festgestellt, dass Restaurants in den Niederlanden relativ teuer sind. Für fünf Personen haben wir insgesamt 130 Euro berappt, aber zumindest war das Essen sehr gut.
Nur drei Plätze neben uns lag im Hafen eine baugleiche Nauticat 33 aus Dänemark. Erstaunlich, gibt es doch nicht so sehr viele Boote dieses Typs.

Der erste große Tage unserer Reise führte uns ins 60sm entfernte Scheveningen, einem Ortsteil von Den Haag mit einem sehr schönen, supermodernen, relativ teuren (und trotzdem gnadenlos überfüllten) Hafen.
Die Fahrt war zu Beginn im Mündungsbereich der Schelde etwas unruhig, der Rest der Etappe verlief angenehm ruhig. Auch die Querung des Fahrwassers nach Rotterdam stellte sich als wenig spektakulär heraus.
Im Scheveningen zum ersten Mal festgestellt, dass Restaurants in den Niederlanden relativ teuer sind. Für fünf Personen haben wir insgesamt 130 Euro berappt, aber zumindest war das Essen sehr gut.
Nur drei Plätze neben uns lag im Hafen eine baugleiche Nauticat 33 aus Dänemark. Erstaunlich, gibt es doch nicht so sehr viele Boote dieses Typs.
Saturday, 31. July 2010
Breskens
12 Seemeilen
Die ersten zwölf Seemeilen der Fahrt führten uns von Terneuzen nach Breskens. Da es mit der Abfahrt sehr spät wurde, überraschte uns die Dämmerung mitten in der Westerschelde. Zum Glück sind die Fahrwasser ordentlich betonnt und so haben wir es sicher in den Hafen von Breskens geschafft. Mit Begleitung übrigens, denn wir waren wohl einem Polizeiboot aufgefallen, dass uns gleich als Objekt für eine Kontrolle auserwählt hat. Die Beamten waren aber sehr nett und nachdem wir später sogar einen Liegeplatz im vollen Hafen gefunden hatten, begann die Suche nach etwas Essbarem.
Schließlich haben wir einen Laden gefunden, in dem es Hot Dogs gab. Ein Meica-Würstchen im Brötchen mit etwas Senf für 2,85 Euro.

Auf dem Rückweg zum Schiff die erste Bekanntschaft mit fluoreszierenden Bakterien gemacht, die sich im Hafenbecken tummelten. Sehr faszinierend. Leider sind irgendwann die Steine ausgegangen, die wir ins Wasser geworfen haben.

Die ersten zwölf Seemeilen der Fahrt führten uns von Terneuzen nach Breskens. Da es mit der Abfahrt sehr spät wurde, überraschte uns die Dämmerung mitten in der Westerschelde. Zum Glück sind die Fahrwasser ordentlich betonnt und so haben wir es sicher in den Hafen von Breskens geschafft. Mit Begleitung übrigens, denn wir waren wohl einem Polizeiboot aufgefallen, dass uns gleich als Objekt für eine Kontrolle auserwählt hat. Die Beamten waren aber sehr nett und nachdem wir später sogar einen Liegeplatz im vollen Hafen gefunden hatten, begann die Suche nach etwas Essbarem.
Schließlich haben wir einen Laden gefunden, in dem es Hot Dogs gab. Ein Meica-Würstchen im Brötchen mit etwas Senf für 2,85 Euro.
Auf dem Rückweg zum Schiff die erste Bekanntschaft mit fluoreszierenden Bakterien gemacht, die sich im Hafenbecken tummelten. Sehr faszinierend. Leider sind irgendwann die Steine ausgegangen, die wir ins Wasser geworfen haben.
Saturday, 24. July 2010
Ex & Hopp – ex & hopp...
Mein altes Boot hat heute seinem Namen alle Ehre gemacht: Die Ex & Hopp hat heute einen Käufer gefunden, nachdem ich den Preis auf einen schmerzhaften Wert weit unter dem Kaufpreis gesetzt hatte.
Ich ärgere mich darüber nicht, das Geld war ja sowieso ausgegeben, und sehe ab heute nur noch meinem neuen Schiff entgegen. Heute in zwei Wochen werden wir im Idealfall schon mit dem neuen Boot hier in der Lesum liegen. Spätestens dann ist jeder Gedanke an die "& Hopp" vergessen. Hoffe ich. Da wir aber bei jeder Ausfahrt an ihrem neuen Liegeplatz vorbeifahren werden, könnte das ein langer Abschied werden...

Ich ärgere mich darüber nicht, das Geld war ja sowieso ausgegeben, und sehe ab heute nur noch meinem neuen Schiff entgegen. Heute in zwei Wochen werden wir im Idealfall schon mit dem neuen Boot hier in der Lesum liegen. Spätestens dann ist jeder Gedanke an die "& Hopp" vergessen. Hoffe ich. Da wir aber bei jeder Ausfahrt an ihrem neuen Liegeplatz vorbeifahren werden, könnte das ein langer Abschied werden...

Thursday, 15. July 2010
Mein neues Schiff
Hier im Wasser am Anleger in der Werft...

...und hier bei der Probefahrt durch die Häfen von Terneuzen.


...und hier bei der Probefahrt durch die Häfen von Terneuzen.

Friday, 9. July 2010
Boot ins Wasser
Wie gut, dass ich heute dieses Bild aus Holland bekommen habe. Sonst hätte ich das Foto von der Breminale wahrscheinlich immer noch nicht verbloggt. 
Endlich ist mein neues Boot im Wasser. Am Sonntag werden wir eine Probefahrt machen, damit der Motor für einen Ölwechsel auf Temperatur kommt. Dann noch Verpflegung für die geplante Überführung an Bord bringen und dann heißt es abwarten...

Endlich ist mein neues Boot im Wasser. Am Sonntag werden wir eine Probefahrt machen, damit der Motor für einen Ölwechsel auf Temperatur kommt. Dann noch Verpflegung für die geplante Überführung an Bord bringen und dann heißt es abwarten...

Breminale vom Wasser aus betrachtet
Das Bild ist zwar inzwischen schon exakt eine Woche alt, aber egal: Die Breminale, ein großes Festival am Weserufer mit viel Musik und Aktionskünstlern, ist immer wieder einen Besuch wert.
Aus dieser Perspektive hatte ich sie bis dahin aber noch nie gesehen. Sehr schön, wie sich die vielen Lichter im Wasser spiegeln.

Aus dieser Perspektive hatte ich sie bis dahin aber noch nie gesehen. Sehr schön, wie sich die vielen Lichter im Wasser spiegeln.

Friday, 25. June 2010
Chiquita Scandinavia
Frachtschiff (v.a. Bananen)
Gesehen im Fahrwasser in der Wesermündung, von See kommend ca. 10km vor Bremerhaven.
Mehr Infos bei marinetraffic.com.

Gesehen im Fahrwasser in der Wesermündung, von See kommend ca. 10km vor Bremerhaven.
Mehr Infos bei marinetraffic.com.

Monday, 21. June 2010
Großherzogin Elisbeth
Lerici Star
Wesermündung am 20. Juni 2010
Bei leicht bewölktem Himmel und nur schwachem Wind haben wir uns gestern mit dem Boot noch ein Stückchen weiter rausgetatstet. Durch Bremerhaven, an den Containernterminals vorbei und dann noch über 10km das Hauptfahrwasser der Weser in Richtung Nordsee hinaus. Bis zur Tonne 45, an der wir dann umgekehrt sind:

"Laaaaaaaaaangweilig", könnte der eine oder andere erfahrene Skipper jetzt meinen. Aber nicht für einen Anfänger im Alleingang, der erst ausloten muss, wie sich die Elemente im Zusammenspiel verhalten.
Hier die Containerterminals von der Seeseite aus fotografiert.

Ein großes Containerschiff und daneben ein Weserfrachter. Der Frachter, an sich schon ein relativ großes Fahrzeug, wirkt so im direkten Vergleich lediglich wie das Beiboot des großen Dampfers...

Das Bildrauschen ist hässlich, ansonsten hat die Handykamera bei diesem Schnappschuss doch ganze Arbeit geleistet, finde ich.


"Laaaaaaaaaangweilig", könnte der eine oder andere erfahrene Skipper jetzt meinen. Aber nicht für einen Anfänger im Alleingang, der erst ausloten muss, wie sich die Elemente im Zusammenspiel verhalten.
Hier die Containerterminals von der Seeseite aus fotografiert.

Ein großes Containerschiff und daneben ein Weserfrachter. Der Frachter, an sich schon ein relativ großes Fahrzeug, wirkt so im direkten Vergleich lediglich wie das Beiboot des großen Dampfers...

Das Bildrauschen ist hässlich, ansonsten hat die Handykamera bei diesem Schnappschuss doch ganze Arbeit geleistet, finde ich.

Saturday, 12. June 2010
Das neue Schiff
Nun steht es also fest: Ich werde die Nauticat 33 bekommen. Vor allem deshalb, da ich schon 10% angezahlt habe. 
Derzeit arbeitet die Werft im Süden der Niederlande daran, den Schwarzwassertank einzubauen. Dazu musste im Bug des Schiffes erstmal eine Art Fundament in den Rumpf einlaminiert werden.
Das Unterwasserschiff ist schon fertig und sobald der Tank installiert ist, wird das Boot ins Wasser gelassen. Masten stellen, technischen Check machen und dann können wir es nach Norddeutschland holen. Die Überfahrt wird spannend, denn wir werden in Antwerpen starten und dann an der Nordseeküste an Holland und schließlich an den west- und ostfriesischen Inseln vorbeifahren.
Juhu.
Nur die Frage nach dem Namen quält mich noch. Ich habe mir immer vorgenommen, dass mein "richtiges" Boot "Bright Moosegirl" heißen soll. Allerdings heißt die Nauticat seit Anfang an schon "Tringa of Turku" – und den Namen finde ich ebenfalls ausgesprochen cool. Aber ich verbinde damit nichts. Werde ich wohl doch eine Münze werfen müssen. Und wenn die auf der Kante stehen bleibt, wird das Schiff eben "Moose, Moose!" genannt werden. Das wäre nämlich die dritte Option.
Derzeit arbeitet die Werft im Süden der Niederlande daran, den Schwarzwassertank einzubauen. Dazu musste im Bug des Schiffes erstmal eine Art Fundament in den Rumpf einlaminiert werden.
Das Unterwasserschiff ist schon fertig und sobald der Tank installiert ist, wird das Boot ins Wasser gelassen. Masten stellen, technischen Check machen und dann können wir es nach Norddeutschland holen. Die Überfahrt wird spannend, denn wir werden in Antwerpen starten und dann an der Nordseeküste an Holland und schließlich an den west- und ostfriesischen Inseln vorbeifahren.
Juhu.
Nur die Frage nach dem Namen quält mich noch. Ich habe mir immer vorgenommen, dass mein "richtiges" Boot "Bright Moosegirl" heißen soll. Allerdings heißt die Nauticat seit Anfang an schon "Tringa of Turku" – und den Namen finde ich ebenfalls ausgesprochen cool. Aber ich verbinde damit nichts. Werde ich wohl doch eine Münze werfen müssen. Und wenn die auf der Kante stehen bleibt, wird das Schiff eben "Moose, Moose!" genannt werden. Das wäre nämlich die dritte Option.
Saturday, 5. June 2010
Mollusk
Wenn ein Tintenfisch sich beklagt, dass ihm alle Knochen weh tun würden, sollte man die Aussage nicht allzu ernst nehmen. 
Monday, 31. May 2010
Schlaftrunkener Anoli
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